In der Ostschweiz finden ab 26.Januar 2010 seismologische Messungen statt. Diese Messungen betreffen leider auch die Igel.

vibrationsfahrzeugIn der Ostschweiz finden ab 26.Januar 2010 seismologische Messungen statt. Dazu wird mit schweren Maschinen das Erdreich künstlich erschüttert.

Dies leider zu einer Zeit, in der unsere Igel ihren Winterschlaf halten. Durch die schweren Erschütterungen werden sie gestört und können aufwachen.Sollten Sie in der Umgebung dieser Messungen wohnen, achten Sie bitte auf herumlaufende Stacheltiere.
Igeln über 500gr. sollte man in diesem Fall im Freien Katzen-Trockenfutter und Wasser anbieten. Sie werden dann wieder ihre Schlafstellen aufsuchen.

Igel unter 500gr. brauchen eventuell Hilfe. Diese Jungigel (sehr spät geboren) haben keine Reserven um mehrmaliges Aufwachen zu überleben. Natürliche Nahrung ist ebenfalls nicht vorhanden. Wägen Sie also dieses Tier, setzen Sie es in eine Schachtel welche Sie vorher mit Zeitungspapier flach ausgelegt haben.
Reissen Sie weiteres Zeitungspapier in Streifen und geben Sie diese zusammen mit
Katzenfutter und Wasser ebenfalls in den Karton. Sorgen Sie mit einem Deckel dafür, dass der Igel die Schachtel nicht verlassen kann. Achtung: das Zeitungspapier soll nicht mit dem Wasser in Berührung kommen sonst saugt es dieses auf.

Rufen Sie anschliessend unsere Telefonnummer für Igel in Not 079 789’74’46 an oder wenden Sie sich direkt an eine Igelstationen in der Region.


Sie werden kompetente Ratschläge zum weiteren Vorgehen erhalten.

Wir danken Ihnen herzlich für die Unterstützung zum Wohle unserer Stacheltiere.

Mehr dazu auch in den Artikeln "Dem Igel stehen schlaflose Zeiten bevor" der Thurgauer Zeitung, "Wackliger Winterschlaf " des St. Galler Tagblatt und "Vibra-Trucks stehen in den Startlöchern " von 20min.ch.


Quelle Bild: erdwaerme.stadt.sg.ch